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Fitness
Training soll dem Körper nutzen, nicht schaden! Da der Organismus dabei immer über sein Normalniveau hinaus belastet wird, darf man ihm dies nur unter günstigen Bedingungen zumuten.
Ist der Körper zum Beispiel infolge einer starken Erkältung oder gar eines grippalen Infektes geschwächt, braucht er alle Energie, um mit diesem Problem so schnell wie möglich fertig zu werden. Ein intensives Training würde hier nur zusätzlichen Stress bedeuten und könnte im schlimmsten Fall sogar gefährlich werden. Unter diesen Bedingungen gilt: aussetzen bis die Hauptsymptome, insbesondere Fieber, abgeklungen sind.
Auch in Sachen Bewegungsapparat sollten Sie bei Problemen wie zum Beispiel leichten Schmerzen vorsichtig sein und das jeweilige Gelenk beziehungsweise das betroffene Körperareal schonen. Meist müssen Sie deshalb nicht auf das gesamte Training verzichten, sondern es reicht aus, die entsprechenden Übungen zu streichen oder sie durch andere zu ersetzen.
Generell gilt: niemals in den Schmerz hinein trainieren.
Passen Sie das Training auch Ihrer Tagesform an. Wenn Sie sich an einem Trainingstag weniger fit und leistungsbereit fühlen, sollten Sie auch die Trainingsbelastung zurückfahren. Das zahlt sich auf Dauer mehr aus als ein starres Festhalten an den Vorgaben des Trainingsplans. Denn: Training soll fordern, jedoch nicht in Stress ausarten. Eine angenehme Müdigkeit nach dem Training ist völlig in Ordnung, nicht jedoch ein Gefühl der Unruhe oder gar des Unwohlseins.