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Beschreibung der verschiedenen Trainingsarten

Fitness > Fitnesstraining

Aerobes Ausdauertraining

Aerobes Ausdauertraining sollte einen Schwerpunkt des Fitnesstrainings darstellen. Es wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus, verhindert bzw. wirkt sich günstig auf Diabetes aus und kann zusammen mit richtiger Ernährung das Gewicht reduzieren. Alle Ausdauersportarten kommen dafür in Betracht, also beispielsweise Radfahren, Laufen, Schwimmen, Walking, Aerobic usw. Als Trainings-Methode bieten sich, je nach Sportart, die Dauermethode, Fahrtspiel und die extensive Intervallmethode an. Viele Studien gehen davon aus, dass etwa 2000 kcal pro Woche zusätzlich verbraucht werden sollten. Untrainierte Männer verbrennen beim Walken mit einer Geschwindigkeit von 7 km/h 530 kcal/h. Bei Frauen sind es laut Studie an der Sportklinik Hellersen (NRW) 461 kcal/h. Damit sind bei der angenommenen Geschwindigkeit pro Woche ca. 4 bzw. 4,5 Stunden Training notwendig um auf die 2000 kcal pro Woche zu kommen. Bei langsamerem Walken verlängert sich die Zeit, bei langsamem Joggen mit 8 km/h kommt man mit ca. einer halben Stunde weniger aus. Die Trainingszeiten sollten über die Woche verteilt werden. Jeden Tag 45 Minuten und ein Tag Pause sind besser als an zwei Tagen zwei Stunden zu trainieren.

Um beim Training im aeroben Bereich zu bleiben, sollte die Herzfrequenz bei Belastung zwischen 60 und 75% der maximalen Herzfrequenz bleiben. Als Faustformel für die maximale Herzfrequenz gilt: 220 - Lebensalter. Für einen 40-Jährigen ergibt sich nach dieser Formel: 220 - 40 = 180 als maximale Herzfrequenz. Der Puls bei Belastung während des Ausdauertrainings sollte also zwischen den Werten 108 und 135 pro Minute liegen. Anfänger beginnen bei dem unteren Wert und legen bei Bedarf Pausen ein (extensive Intervallmethode). Wer seine maximale Herzfrequenz genauer wissen will, kann sie bei einem Belastungs-EKG beim Arzt ermitteln lassen, oder durch einen Belastungstest selbst ermitteln.

Fitness Frau mit Hantel
Fitness Frau mit grünen Hanteln

Kraft- und Beweglichkeitstraining

Kraft- und Beweglichkeitstraining wirken sich günstig bei Rückenbeschwerden und ähnlichem aus und erhöhen das Wohlbefinden. Kraft kann durch Gerätetraining oder durch Gymnastik verbessert werden. Beweglichkeit lässt sich durch Dehnübungen verbessern.
Koordinationstraining

Koordinationstraining verbessert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur. Neben dem Tanzen verbessern viele Sportspiele und Kampfsportarten die angeblichen koordinativen Fähigkeiten.

Personal Training

Personal Training bedeutet die persönliche Betreuung durch einen Trainer. Normalerweise wird nur ein Klient pro Einheit betreut, es gibt aber auch Trainer, die kleinen Gruppen trainieren. Häufig wird diese intensive Form des Fitnesstraining von beruflich stark eingespannten Personen genutzt, die nur wenig Zeit für das Training aufbringen können und die zur Verfügung stehende Zeit durch maßgeschneiderte Übungsprogramme optimal nutzen wollen oder Prominente, die nicht in einem Fitnessstudio trainieren wollen. Bekannt wurde z.B. der Trainer von Heidi Klum und Sarah Connor, David Kirsch. Häufig bieten die Personal Trainer auch weitergehende Beratung, z.B. Ernährungstipps, die das Trainingsprogramm unterstützen um das gesteckte Ziel zu erreichen.





Quelle: www.wikipedia.org Management Team Nr. 21/2007, S. 31–33 (Erfahrungsbericht in niederländischer Sprache)
Bund deutscher Personal-Trainer www.hannover.de/fit-in-hannover/personal-traininig/index.html

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