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1. Starke Ausatmungsbewegung bei bewusst verhinderter Ausatmung durch Verschließen der Atemwege im Kehlkopf. Durch Druckerhöhung im Brustraum fließt während des Pressvorganges dem Herzen kein Blut zu (äußerlich sichtbar durch Stauungsbedingtes Anschwellen der Kopfvenen und Rötung des Gesichts). Es herrscht eine verschlechterte Atmungs-
2. Bei der Pressatmung wird das Zwerchfell in Einatemstellung fixiert um ein Widerlager zu schaffen. Durch das Absenken des Zwerchfells steigt der Druck im Bauchraum und somit der Druck auf die Bauchwand und den Beckenboden. Dies kann spontan zu Hernien und auf Dauer zu Senkungsbeschwerden der Genitalien führen. Durch den erhöhten Druck im Bauchraum steigt der venöse und lymphatische Rückfluss zum Herzen, was wiederum durch den verringerten Druck im Thoraxraum unterstützt wird.
Aufgrund des erhöhten Rückflusses zum Herzen steigt die Kontraktionskraft des Herzens (Frank-
Gefährlich ist das ganze v. a. für Patienten mit dekompensierten Herzinsuffizienzen, hier kann der erhöhte venöse Rückfluss nicht mehr verarbeitet werden. Bei Patienten mit einem (unerkannten) Hirnaneurysma kann der Blutdruckanstieg zum Platzen des Gefäßes und somit zum Schlaganfall führen.