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Auf- und Abwärmen

Fitness > Fitnesstraining

Das Aufwärmen
ist vor allem dafür gedacht die Körpertemperatur um ca. 2-2,5°C zu erhöhen. Wichtig dabei ist das in der Aufwärmphase immer langsam, schonen und mit geringen Bewegungsamplituden vorgegangen wird.
Das Aufwärmen richtet sich nach dem Trainingszustand, d.h. je besser der Trainingszustand desto länger und am Ende intensiver  ist die Aufwärmphase zu gestalten. Des Weiteren sollte je nach Intensität der angestrebten Belastung der Eigentlichen Trainingseinheit (z.B. bei Wettkämpfen) die aktive Aufwärmphase länger gestaltet werden.
Die Bewegungen der Eigentlichen Trainingseinheit sollten im Aufwärmtraining berücksichtigt werden.

  • Im zunehmenden Alter und Leistungsstand sollte die Aufwärmzeit gesteigert werden.

  • Wenn der Sport bei niedrigen Temperaturen im freien getrieben wird sollte die Aufwärmzeit verlängert werden.

  • Früh morgens braucht der Körper eine längere Aufwärmzeit als im weiteren Tagesverlauf.

  • Die Aufwärmzeit sollte mindestens 10 – 20 Min. betragen, das Training sollte spät 5 – 10 Min. nach dem Aufwärmen begonnen werden, solange ist der Körper mit entsprechender Kleidung warm zu halten.


Wirkungen des Aufwärmens

Nervensystem

Durch einen Beschleunigten Ablauf nervaler Erregungsprozesse steigt die Reaktions- und Kontraktionsgeschwindigkeit

Herz- Kreislauf-System

Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung werden gesteigert.
Durchblutung der eingesetzen Muskel wird gesteigert.

Stoffwechsel

Die Körpertemperatur wird gesteigert und die Energiebereitstellungsvorgänge werden verbessert.

Muskeln, Sehnen, Bänder

Die innere Reibung von Muskeln, Sehnen und Bändern wird reduziert und somit die Verletzungsgefahr minimiert.

Gelenke

Die Produktion von Gelenkschmiere wird erhöht.
Der Gelenkknorpel wird durch Flüssigkeitseinlagerungen verdickt.

Sinnesorgane

Die Aufnahmefähigkeit der verschiedenen Analysatoren wird erhöht.

Psychischer Bereich

Nervöse Spannungszustände werden abgebaut und die Motivation wird gesteigert.



Wirkungen des Abwärmens (CoolDown)

Herz-, Kreislaufsystem

Pulsfrequenz, Blutdruck, Atmung und Körpertemperatur kehren wieder in den normal Zustand zurück.

Muskulatur

Die ermüdete und verspannte Muskulatur wird gelockert.
Der Abbau von Stoffwechselprodukten wird beschleunigt.

Nervensystem


Das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus wird wieder hergestellt.
Die Erregung und Anspannung nimmt ab, es kehrt wieder Beruhigung ein.

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